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    Griffarten im Geräteturnen

    Kübler Sport Redaktion |

    Lesedauer: < 1 minute

    Ob am Reck, an den Ringen oder am Stufenbarren – im Turnen ist der richtige Griff entscheidend für Technik, Sicherheit und Ausführung. Je nach Element oder Gerät verändern Turnerinnen und Turner ihre Griffposition, um bestimmte Bewegungen zu ermöglichen oder Stabilität zu gewinnen. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Griffarten im Turnen vorgestellt, ihre Besonderheiten erklärt und praktische Beispiele gegeben.

    Kammgriff (Untergriff)

    Beschreibung:
    Die Handflächen zeigen zum Gesicht beziehungsweise zum Körper, sodass die Daumen nach außen zeigen. Die Finger umschließen das Gerät von unten.

    Einsatzbereiche:

    • Reck oder Stufenbarren
    • Felgaufschwung
    • Klimmzüge im Turnstil

    Ristgriff (Obergriff)

    Beschreibung:
    Die Handflächen zeigen vom Körper weg, der Handrücken (Rist) zeigt zum Gesicht.

    Einsatzbereiche:

    • Kippe
    • Riesenfelge
    • Umschwünge
    • Schwungelemente an Ringen oder Barren

    Zwiegriff (Mixgriff)

    Beschreibung:
    Eine Hand im Kammgriff, die andere im Ristgriff – ein Wechselgriff, bei dem beide Hände entgegengesetzt greifen.

    Einsatzbereiche:

    • Reckturnen, bei Drehung des Körpers um die Längsachse

    Kreuzgriff

    Beschreibung:
    Die Arme werden überkreuzt, wodurch auch die Hände in gekreuzter Position greifen.

    Einsatzbereiche:

    • Übergänge oder choreografische Elemente

    Schlussgriff

    Beschreibung:
    Griff, bei dem die Hände am Gerät dich nebeneinander gesetzt sind.

    Einsatzbereiche:

    • Riesenfelge am Reck
    • Kippe am Reck
    • Umschwung am Reck oder Stufenbarren

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